Über mich

Seit meiner Kindheit und frühen Jugend, war die Fotografie immer ein Thema in meiner Familie. Mein Vater hatte Mitte der 50er und in den 60er Jahren eine Agfa Silette. Wie mein Vater 1968 mit Diabilder anfing, kaufte er sich eine Agfa Optima 2. Nach Erzählungen hatte er aber früher schon mit einer Box Kamera und Lochkamera fotografiert.

Dia´s war damals der große Renner. Man hatte einen Diaprojektor eine Filmleinwand und jede Menge selbst gerahmte Diabilder. Es gab dann mit der Familie oder mit Freunden, sogenannte Dia Abende. Es wurde das Wohnzimmer abgedunkelt und man schaute sich die Bilder in fröhlicher Runde an. Es waren zumeist Urlaubsbilder, auf denen man sich sehr oft selber sah, vor der Kirche, am Brunnen, oder sonstigen Sehenswürdigkeiten die man im Urlaub sehen musste.

Zum Leidwesen meiner Familie, fotografiere ich aus diesem Grund, heute nur sehr ungern solche gestellten Urlaubsbilder.

Ich durfte in dieser Zeit mit einer Kodak Instamatic 50, meine ersten Bilder schießen. Darauf folgten die Kodak Instamatic 100, mit Blitzbirne und 104 mit dem kultigen Blitzwürfel.
In den 70er hatte dann mein Vater eine Spiegelreflexkamera, die Revueflex 1000S von Quelle. Diese Kamera wurde wohl von der Firma Chinon aus Japan, oder in der damaligen DDR gebaut.

1973, hatte ich meinen ersten Fotokurs in der Schule. Da lernte ich zum ersten mal, den Umgang mit einer Spiegelreflex- Kamera. Das war eine Praktika L mit eingebautem Belichtungsmesser. 

Seitdem bestimmte die Fotografie meine Jugend und es wurde mein Hobby.


Meine Eltern schenkten mir ein komplettes SW Fotolabor und mein Vater machte alles, um mein Kinder/Jugendzimmer zu einer Dunkelkammer umzugestalten. So konnte ich auch am Tag meine Fotos entwickeln und gestalten.

Mein Schulpraktikum machte ich in Wiesbaden bei einem Werbefotograf. Dieses Praktikum hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich den Wunsch hatte, Fotograf zu meinem Beruf zu machen. 1975 habe ich mein erstes Geld was ich bei einem Ferienjob verdiente, in eine Canon FT aus 2er Hand investiert. Mit dieser Kamera habe ich dann bis 1984 fotografiert.
Mein Berufswunsch ging dann leider nicht in Erfüllung.

1984 zu meiner Hochzeitsreise, kaufte ich mir die Canon T70. Man konnte mit ihr wie gewohnt manuell aber auch halbautomatisch fotografieren.

Mit dieser Kamera, fotografierte ich dann bestimmt, 10 Jahre lang. Es war auch die Zeit, wo unsere Kinder geboren wurden und man sich im Beruf weiterentwickeln wollte. So kam es, dass ich mein Hobby nicht mehr intensiv pflegte. Man kaufte sich eine Minolta Kleinbildkamera im kompaktem Format, um das Familienleben schnell und einfach zu dokumentieren. Diese Kamera hat meine Frau geliebt, wegen der einfachen und schnellen Bedienung.

Im Jahr 2001 kaufte ich mir die erste Digitalkamera, die HP Photosmart 318. Wenn man die mit den Kameras von heute vergleicht, war das wie eine Kodak Instamatic 50. Aber sie machte damals, bei einer Reise in die Schweiz, wirklich gute Bilder.


Es folgte 2004 eine kleine Nikon Coolpix 3100. Sie hatte damals eine der besten Bild Sensoren. Man wollte im kleinen Format qualitativ bessere Bilder produzieren. 2007 kam die Panasonic Lumix DMC-TZ3 in unser Haus. Mit dieser Kamera fotografierte man dann wieder mehr und gerne. Vor allem der „große“ Monitor gegenüber der Nikon Coolpix 3100 war super. Auch die Qualität der Bilder war besser.


Nachdem bei der TZ3, 2010 der Sensor kaputt ging und die Reparatur sich nicht lohnte, kaufte ich mir die, Sony HX100V mit 6,2 Mio. Pixel Exmor R™, 30facher Zoom/27-mm-Weitwinkel, Full HD 50p, 3D, 7,5-cm-LCD, Schwenkpanorama und GPS. Ich wollte eine Kamera die kompakt war, eine große Variabilität abdeckt und das zu einem günstigen Preis. Gerade beim Wandern oder im Urlaub war diese Kamera ein guter Begleiter. Nur mit der Detailschärfe hat sie manchmal ihre Probleme. Für Abzüge bis Din A4 hat sie eine gute Qualität geliefert. Sie ist heute immer noch bei mir. Vielleicht für meine Enkelkinder, als Einstieg in die Fotografie.

2013 kaufte ich mir noch eine kleine Kamera für in die Hosentasche. Es ist die Panasonic Lumix DMC-SZ9. Mittlerweile macht man mit einem Smartphone genauso gute, teilweise sogar bessere Bilder, wie mit der Lumix. So ändern sich (zu) schnell die Zeiten und die Technik. Für mich ist das Fotografieren immer noch was haptisches. mir macht es einfach mehr Spaß, einen richtigen Fotoapparat in der Hand zu halten. Das ist mein ganz persönliches Empfinden. Ich mache auch mit meinem Smartphone Fotos, aber wirklich nur schnelle Schnappschüsse, oder bildliche Merkhilfen/Gedankenstützen. Ich kann und will mir auch nicht vorstellen, dass so kleine Linsen, manche Smartphones haben mittlerweile bis zu vier Stück, ein richtiges Objektiv vollwertig ersetzen können. Doch leider kann mein Smartphone mittlerweile sehr viel mehr. Sogar Fotos in RAW Format abspeichern

Oktober 2014, suchte ich eine neue Kamera, mit der wieder mehr experimentieren kann, wie zu meiner analogen Zeit. Es sollte aber keine große DSLR Kamera sein, sondern eine SLR Kamera, sprich eine Systemkamera sein. Bei all der Auswahl und Vielfalt, war es gar nicht einfach, die richtige Kamera zu finden. Vor allem der Preis solle ebenfalls passen.

Im April 2015 hab ich mir die Olympus Pen E-PL7, nach langem Recherchieren gekauft. Diese Kamera mit den guten MFT (micro four thirds) Objektiven von Olympus, war für mich, die beste Kamera die ich bis dahin im digitalen Bereich je hatte. Für einen leicht ambitionierten Hobby- Fotograf, ist diese Kamera absolut ausreichend.
Es macht wieder richtig Spaß, mit der Kamera unterwegs zu sein. Durch diverse Foto- Workshops und gezielte Ausflüge, wie zum Beispiel, Mainz und Frankfurt bei Nacht, da merkt man, was alles möglich ist, mit einer Kamera die doch relativ klein ist.

Oktober 2017 ich habe mich entschieden, von meiner Olympus Pen E-PL7 zu der Olympus OM-D E-M10 Mark III zu wechseln. Ist
Ich finde, für meine Art zu fotografieren, ist es eine tolle Kamera. Sie liegt gut in der Hand, die Menüführung und Auswahl finde ich besser als bei der Pen E-PL7 und vor allem, die OM-D E-M10 Mark III hat einen eingebauten Sucher. Da bekommt man wieder ein optisches und haptisches Gefühl, wie bei meiner alten Canon FT. Ich habe zwar auch für meine Pen E-PL7 einen aufsteckbaren Sucher, aber der Sucher von der OM-D E-M10 Mark III ist bedeutend besser. Durch meine Auswahl von verschiedenen Olympus MFT Objektiven und Zubehör, die ich schon bei meiner Pen E-PL7 nutzte, bin ich bei der OM-D E-M10 Mark III gut ausgestattet.

Im Frühjahr 2022 habe ich mich entschlossen, nochmals einen Wechsel inerhalb von Olympus Kameras vorzunehmen. Ich kaufte mit die OM-D E-M1 Mark III mit einem zusäzlichen Batteriegriff. Ich bekam diese Kamera zu einem sehr guten Preis. 

Habe meine Olympus Pen E-PL7 und Olympus OM-D E-M10, mit einem großen Teil meiner bisheriegen Objektive verkauft und dafür mir ein neues Objektiv gekauft.

Es ist schon ein Unterschied bei der Menüführung und Einstellungen, zwischen der E-M10 Mark III und der E-M1 Mark III. Vor allem die Komplexheit und Möglichkeiten sind enorm. Man muss ich das richtig erarbeiten und vor allem auch merken. Ich finde die E-M1 Mark III ist eine gute, eine tolle Kamera, die man erst einmal verstehen muss, seine eigenen Einstellungen finden muss, vor allem man muss mit ihr arbeiten und nicht nur auf Urlaubsreisen oder bei einer Familienfeier nutzen.

Peatmike April 2023