Der Amateurfotograf

Amateur- oder Hobby- Fotograf? Das ist die Frage.

Ist ein Amateurfotograf ein Freizeitfotograf, mit laienhaften Kenntnissen? Also der einem Hobby sprich einer Freizeitgestaltung einer Leidenschaft nachgeht?

Leidenschaft ist das richtige Wort. Es können Freizeitfotografen sein, mit hohem Kenntnisstand und einem guten Auge für ein Objekt oder Situation, dass man mit einer Kamera festhalten kann und dabei ein professionelles Niveau haben. Aber sie fotografieren nicht beruflich oder um Geld für ihre Tätigkeit zu erhalten.

Also ist es ein Hobby, ein Steckenpferd, was eine Person in seiner Freizeit betreibt. Somit ist diese Person grundsätzlich ein Laie, der zu seinen andern Gestaltungen seiner Freizeit das Fotografieren mit besonderer Vorliebe betreibt.

In unserem Sprachgebrauch, sind die Worte wie, Amateur, Hobby oder Laie, leider immer etwas negativ behaftet. So als wie man macht etwas, aber nicht richtig ,oder nicht gut genug. Was aber garnicht stimmen muss. Ich kenne viele Frauen und Männer, die einen guten Blick und das richtige Gefühl haben um tolle Fotos zu produzieren. Sich auch mit der Technik und ihrem Equipment sehr gut auskennen und entsprechend nutzen.

Wie soll man sich nun nennen. Amateur- Hobby- Laien- oder Freizeitfotograf? Mit der Bezeichnung Fotograf, würde man sich nach meiner Meinung, zu dem Beruf der Fotografen stellen. Das wiederum falsch wäre, dass könnte auch zu Problemen und Missverständnisse führen.

Ich habe mich für Amateurfotograf entschlossen. So steht es auch auf meiner Karte, die ich immer dabei habe wenn ich fotografiere. Wenn mich jemand fragt was ich gerade mache, oder ich eine Person um Erlaubnis bitte ihn oder sein Objekt abzulichten, sage ich immer das ich es nur privat nutze und nicht kommerziell.

Der Amateurfotograf, April 2023